Sie haben herzförmige, grüne Blätter und auffällige, meist rote oder weisse Blüten. Ihre Früchte sind grüne bis violette Hülsen, die Samen variieren je nach Sorte in der Farbe von Weiss über Schwarz bis hin zu rot-violett marmoriert.
Herkunft
Mittel- und Südamerika
Lagerungszeiten
Frische Bohnenhülsen sollten innerhalb weniger Tage verbraucht werden und im Kühlschrank aufbewahrt werden. Trockene Bohnen können hingegen an einem kühlen, trockenen Ort bis zu einem Jahr oder länger gelagert werden.
Pflegehinweise
Feuerbohnen benötigen Kletterhilfen, wie z.B. Stangen, Netze oder Rankgitter, da sie schnell in die Höhe wachsen. Sie sind recht pflegeleicht und sollten regelmässig gegossen werden, besonders in heissen Sommermonaten, ohne dabei Staunässe zu erzeugen. Eine Mulchschicht hilft, die Feuchtigkeit im Boden zu halten und die Bodentemperatur zu regulieren.
Historische oder kulturelle Bedeutung
Die Feuerbohne hat eine lange Geschichte in der traditionellen Landwirtschaft, insbesondere in den Andenregionen Südamerikas, wo sie seit über 2000 Jahren kultiviert wird. Sie hatte eine wichtige Rolle in der Ernährung der indigenen Völker der Anden und ist heute in vielen Regionen eine beliebte Zierpflanze und Nutzpflanze. Historisch gesehen symbolisiert sie die Landwirtschaft der indigenen Völker und die Verbreitung von Bohnen als wichtiges Nahrungsmittel.
Die Feuerbohne wird als Gemüse sowie als Zierpflanze genutzt. Ihre Samen und Hülsen können in der Küche vielfältig eingesetzt werden
Blütezeit
Juli bis Oktober
Erntezeit
Die Ernte der Feuerbohnen erfolgt in der Regel im späten Sommer bis Herbst. Die Bohnen sind reif, wenn die Hülsen vollständig ausgereift und trocken sind. Dies ist meist etwa 3-4 Monate nach der Aussaat, je nach Witterung und Anbaubedingungen. Um die besten Ergebnisse zu erzielen, sollten die Bohnen erst geerntet werden, wenn die Schoten getrocknet und die Bohnen im Inneren fest sind.
Genussreife
Feuerbohnen müssen vor dem Verzehr gekocht werden, da sie roh giftig sind. Die Bohnen enthalten giftige Phasin-Glykopeptide, die durch Kochen zerstört werden. Nach dem Kochen sind die Bohnen genussreif und können in verschiedenen Gerichten verwendet werden. Achten Sie darauf, dass die Bohnen ausreichend lange gekocht werden, um die Toxine vollständig zu neutralisieren.
Standortanforderungen
Licht: Sonnig bis halbschattig; Boden: Locker, durchlässig und humusreich;