Fetthennen sind robuste, mehrjährige Sukkulenten mit fleischigen, dicken Blättern und aufrechten, verzweigten Stängeln. Sie bilden dichte Polster und Blütentrauben aus kleinen, sternförmigen Blüten in verschiedenen Farben wie rosa, rot oder weiss, je nach Sorte.
Herkunft
Sedum spectabile ist in Ostasien heimisch, insbesondere in China und Korea.
Pflegehinweise
Pflegeleicht und wenig anspruchsvoll. Ein Rückschnitt nach der Blüte fördert die Verzweigung und kann die Bildung neuer Blütenstände im nächsten Jahr unterstützen.
Historische oder kulturelle Bedeutung
Fetthennen wurden traditionell in der Volksmedizin verwendet. Sie galten als Wundheilmittel und wurden zur Linderung von Hautentzündungen, Verbrennungen, Warzen und sogar Insektenstichen genutzt. Die Blätter wurden oft direkt auf die Haut aufgetragen, da sie eine beruhigende und kühlende Wirkung haben. Allerdings enthalten manche Fetthennenarten reizende Stoffe, weshalb die Verwendung immer mit Vorsicht erfolgen sollte.
Familie
Sedum Spectabile
Verwendung
Zierpflanzen in Gärten, Steingärten, Trockenmauern und als Bodendecker verwendet. Sie sind besonders attraktiv für Bienen, Schmetterlinge und andere Bestäuber.
Blütezeit
August bis Oktober
Standortanforderungen
Bevorzugt sonnige Standorte mit gut durchlässigem, sandigem Boden. Fetthennen vertragen Trockenheit gut, benötigen jedoch in der Anfangsphase regelmässige Bewässerung, bis sie etabliert sind.
Krankheiten und Schädlinge
Fetthennen sind in der Regel robust gegenüber Krankheiten und Schädlingen. Gelegentlich können Blattläuse auftreten, besonders bei gestressten Pflanzen.